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Chroniques du jour (CJ) - 02 JAN 1942 - Allemand
     [CJ-1942-01-02-DE]


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pages "Iberblick von Frait g, den d.JF-r lads.. Aseber.
Die ersten j fêguf îj&TSffîhaben den Eindruck noch verstaerkt 5
der bereits das Gesicht des vergangenen Monats Dezember be stimmte t %gmtulí
Der britisch-russisch-amerikanischen Koalition sind weiterhin
grosse inilitaerische Erfolge im europaeischen Osten beschieden,
v aehrend im Fernen Osten die japanisch-iMUlitalienisch-deutsche
Maechtegruppe beachtliche Fortschritte verzeichnet»Auf diese Weise
sind die Arisaetze zu Sieg und Hiederlage auf zwei Staatengruppen und
auf w r Kontinente so gleicmaessig verteilt,dass nan sich fragen
darf,ob ein weises oder ein ironisches Schicksal dermassen die
Um dc;S vorstehend Gesagte mit Tatsachen zu belegen,sei hier bloss
erwaehnt,dass die amerikanische Position bei Manila so gut wie
aussichtslos erscheint.Washington selbst rechnet mit dem Foil uer
philippinischen Hauptstadt.alle Berichte iiber den hartnaeckigen und
heldenmütigen Widerstand der amerikanischen Streitkraefte auf Luzon
lassen dies erkennen.
Weiterhin sei hervorgehoben,dass die Russen nach uer Einnahme von
Kaluga nun aucii den wichtigen Stuetzpunkt Staritza,45 Meilen südwsetlich
von Kalinin,zurueckerobert haben und dass sie weiterhin auch an anderen
Sektoren Fortschritte ihrer Offensive verzeichnen können.
als partie remise erscheint zur Stunde der Kampf in Fordafrika.
Es ist dort bis jetzt den Engländern nicht gelungen,über Agedabia
hinaus vorzustossen.Anderseits deutet ti fe allerlei aersuf hin,
dass die britischen Reichsstreikraefte nach dem Abschluss der ersten
Phase ihrer erfoglreichen Offensive in Umgruppierung begriffen sind
und zu einem v eiteren Schlag ausholen.
Ixa diplomatisch-politischen Bereich ist als hervorstechendes
Ereignis des heutigen Tages die grundsaetziiche Einigung Grossbritanniens
una der Vereinigten Staaten von Nordamerika über die künftige
Gestaltung de Verliaeltnisse im Pazifik zu erwaehnen.Das in dieser
Hinsicht ebenfalls stark interessierte australische Dominion hat
zum britisch-amerikanischen Vertrag,dessen Klauseln selbstredend
nicht sofort der Oeffentlichkeit bekanntgegeben werden,seine Zustimmung
erteilt.Fine solche grundsaetziiche Einigung unter Fundesgenossen hat
den Vorteil waehrend der Dauer des Krieges die militaerische und bei
künftigen Verhandlungen die diplomatische Front stichfest zu machen.
Bekanntlich, lieasen sich nach 1918 die Alliierten viele Ergebnisse
ihres Siemes dadurch entgehen,dass aie mit unvollstaendigen,
anklaren und teils widersprechenden Abmachungen auf der Friedenskonferenz
¿a&mÊmmi und dadurch der Welt das Beispiel einer
Uneinigkeit und beginnenden Zerrissenheit boten,worin bereits
der Hein zu allem enthalten war,Vías sich zwischen den beiden
Weltkriegen in so verhaengnisvoller ' eise vorbereite!» fee*.
In der Schweiz begeht heute der Tessiner Ort Biasca aie
Erinnerung an den ersten Freeitsschwur in der Suedschweiz,der so
alt ist wie der Brief von Brunnen und der Bundesschwur auf dem
Allerdings sollten zwischen 1291 und 1798 mehr bis 500 Jahre
vergehen bis auch der Tessin als vollberechtigtes Glied der
schweizerischen Bundesfamilie dein fand zuia gemeinsamen eidgenoessischen
Mit Stolz weisen über die Tessiner heute darauf hin,dass
die Wurzeln unseres Bundes nicht nur auf alemannischem,sondern
auch lateinischem Schweizerboden gründen.Sie feiern den Schwur
ihrer Vorfahren zu Biasca als ersten Auftakt zu jener gewaltigen
"Liberi e Svizzeri", d.h. ''Freisein und Schweizerseinf?
Zeiten ins Stanueswappen schrieb.
Im übrigen beging unser Land den zweiten Tag des neuen Jahres in
jener gesammelten Stille,die Toraussetzung und Vorbereitung zur
Bewaeltigung bedeutender Aufgaben ist.Nach altem Brauch war uer
heutige Tag als sogenannter Berchtolstag in den meisten Kantonen
ein staatlicher Ruhetag.
Zum Schluss sei verzeichnet,dass gestern die schweizerische
t in Lissabon zu einemjÉÏHMerSpleTjgegen die
tionalmannschaft angetreten ist,bei dem Portugal
mit 3 Toren gegen 0 Tore Sieger blieb
J7r.i jj.ij' unserer Nationalmannschaft nach der iberischen
rieht der WÄle,die Beziehungen! zum befreundeten
Ausland gerade jetzt mit doppelter Hingabe zu pflegen,wo die
neueste Kriegsausweitung für die Schweiz eine weitere Gefahr
dar Abschnürung von ihrem bisherigen weltweiten jjaJiCJaungon bedeutet
v.1.09